Medizinischer Dienst stellt Jahresstatistik 2024 zur Begutachtung von Behandlungsfehlern vor
Im vergangenen Jahr hat der Medizinische Dienst bundesweit wieder viele Tausend Gutachten zu Behandlungsfehlervorwürfen erstellt. Für viele Patientinnen und Patienten ist das Gutachten wichtig, um Klarheit darüber zu erhalten, ob eine unvermeidliche Komplikation oder ein Fehler Ursache für einen erlittenen Schaden war. Mit dem Gutachten haben sie Gewissheit und können gegebenenfalls Schadenersatzforderungen geltend machen.
Mangelnde Patientensicherheit hat nicht nur erhebliche Folgen für die geschädigten Patientinnen und Patienten, sondern sie hat auch gesundheitsökonomische Auswirkungen: Denn nach einem Behandlungsfehler sind Folgebehandlungen wie zum Beispiel zusätzliche Untersuchungen und erneute Operationen notwendig.
In der heutigen Pressekonferenz von 11 bis 12 Uhr
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
stellen wir die detaillierten Zahlen unserer Jahresstatistik vor und beleuchten die gesundheitsökonomischen Auswirkungen unzureichender Patientensicherheit. Gesprächspartnerin und Gesprächspartner sind:
- Dr. med. Stefan Gronemeyer, Vorstandsvorsitzender Medizinischer Dienst Bund
- Dr. med. Christine Adolph, Stv. Vorstandsvorsitzende und Leitende Ärztin Medizinischer Dienst Bayern
- Prof. Dr. med. Reinhard Busse, MPH, Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin
Die Pressekonferenz wird hier auf der Homepage gestreamt. Zur Teilnahme ist eine Registrierung s.u. notwendig. Fragen können über den Chat gestellt werden und werden im Anschluss an die Pressestatements beantwortet.
Weitere Informationen
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