Im Zuge der Umsetzung des MDK-Reformgesetzes, das 2020 in Kraft getreten ist, wurden die 15 Medizinischen Dienste der Kranken-versicherung (MDK) aus der Trägerschaft der Krankenversicherung gelöst und Mitte 2021 umbenannt in „Medizinischer Dienst [Land]“.
Der Medizinische Dienst Bund wurde zum 1. Januar 2022 errichtet. Dieser wird von den 15 Medizinischen Diensten in den Ländern getragen und ist Rechtsnachfolger des „Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.“ (MDS).

Wir sind spezialisiert auf die Bewertung neuer medizinischer Verfahren

Der Medizinische Dienst Bund bedient sich für seine Nutzenbewertungen der Methoden der Evidenzbasierten Medizin. In der Medizin werden laufend neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden oder Arzneimittel eingeführt, die neue medizinische Themenbereiche erfassen, z.B. die molekulargenetische Diagnostik oder die Telemedizin. Häufig ergeben sich hieraus Fragestellungen, die es erforderlich machen, sich nicht nur mit bestehenden Bewertungsmethoden auseinanderzusetzen und diese anzuwenden, sondern auch neue methodische Fragen zu identifizieren und Methoden weiterzuentwickeln.

Der Medizinische Dienst Bund ist spezialisiert auf die Bewertung neuer medizinischer Verfahren. Häufig wird er sehr früh mit Fragestellungen zu neuen Verfahren, die in die Versorgung kommen, konfrontiert. Sein Auftraggeber, der GKV-Spitzenverband, beauftragt den Medizinischen Dienst Bund mit Fragestellungen zur Erprobung von innovativen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (§ 137e SGB V) oder im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln gemäß § 35a SGB V (AMNOG).

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Michaela Eikermann

Dr. Michaela Eikermann

Bereichsleiterin Evidenzbasierte Medizin
Tel: +49 201 8327-170
E-Mail:

Letzte Änderung:

11.05.2022