Im Zuge der Umsetzung des MDK-Reformgesetzes, das 2019 in Kraft getreten ist, wurden die 15 Medizinischen Dienste der Kranken-versicherung (MDK) aus der Trägerschaft der Krankenversicherung gelöst und Mitte 2021 umbenannt in „Medizinischer Dienst [Land]“.
Der Medizinische Dienst Bund wurde zum 1. Januar 2022 errichtet. Dieser wird von den 15 Medizinischen Diensten in den Ländern getragen und ist Rechtsnachfolger des „Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.“ (MDS).

Aktuelle Meldungen

  • 86,7 Prozent der pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen sind mit der persönlichen Begutachtung mit Hausbesuch durch den Medizinischen Dienst zufrieden. 86,5 Prozent sind mit der telefonischen Pflegebegutachtung zufrieden. Das ist das Ergebnis der bundesweiten Versichertenbefragung, die eine unabhängige wissenschaftliche Stelle im Auftrag des Medizinischen Dienstes für das Jahr 2021 durchgeführt hat. Der Medizinische Dienst Bund veröffentlicht heute die bundesweiten Ergebnisse der Versichertenbefragung, für die insgesamt über 24.000 Fragebögen ausgewertet wurden.

  • Der MDS hat die bundesweit einheitlichen Maßgaben für Pflegebegutachtungen während der Covid-19-Pandemie aktualisiert. In diesen ist geregelt, unter welchen Schutz- und Hygienemaßnahmen die persönliche Pflegebegutachtung im Hausbesuch erfolgt und in welchen Fällen darauf verzichtet werden kann.

  • Die Medizinischen Dienste haben den Begutachtungsleitfaden zu den Strukturprüfungen im Krankenhaus überarbeitet. Hintergrund sind die Klarstellungen, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Ende Oktober veröffentlicht hat.

  • Artikel: Expertenforum Pflege – Lehren aus der Pandemie

    VERANSTALTUNG AM 11. NOVEMBER 2021

    Essen, 12. November 2021

    Die Corona-Pandemie hat ein Schlaglicht auf die pflegerische Versorgung geworfen: Pflegebedürftige Menschen, Angehörige und Mitarbeitende in der Pflege traf die Pandemie unvorbereitet. Vielerorts kam es zu Infektionen, schweren Erkrankungen und Todesfällen. In der ambulanten Versorgung brachen Unterstützungsangebote weg und Pflegebedürftige waren der Isolation ausgesetzt. Welche Lehren sind daraus zu ziehen? Wie können sich Pflege und Pflegeversicherung weiterentwickeln? Und wie kommen wir durch die vierte Welle?

  • Artikel: Expertenforum Pflege: Lehren aus der Pandemie – wie geht es weiter?

    VERANSTALTUNG AM 11. NOVEMBER 2021

    Essen, 14. Oktober 2021

    Am 11. November 2021 veranstaltet der MDS in Berlin ein Expertenforum Pflege zum Thema „Lehren aus der Pandemie – wie geht es weiter mit der Pflege?“. Das Expertenforum ist als Präsenzveranstaltung mit der Möglichkeit der Online-Teilnahme geplant.

  • Am 7. September hat die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste den Begutachtungsleitfaden zur MD-Qualitätskontroll-Richtlinie aktualisiert. Der Begutachtungsleitfaden wurde in Anlage 1 um zwei Strukturmerkmal-bewertungen (SMB) mit den Nrn. 33 und 34 ergänzt (Seite 48 und 71 bis 74).

  • Die Medizinischen Dienste haben ihr Informationspapier mit Fragen und Antworten zu den Anträgen von Krankenhäusern auf eine OPS-Strukturprüfung ergänzt. Die Fragen und Antworten beziehen sich auf Verfahrensfragen im Zusammenhang mit der am 27. Mai veröffentlichten Richtlinie des MDS „Regelmäßige Begutachtungen zur Einhaltung von Strukturmerkmalen von OPS-Kodes nach § 275d SGB V (StrOPS-Richtlinie)“.

  • In einem Informationspapier beantwortet die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste Fragen und Antworten zu den Anträgen von Krankenhäusern auf eine OPS-Strukturprüfung. Die Fragen und Antworten beziehen sich auf Verfahrensfragen im Zusammenhang mit der am 27. Mai veröffentlichten Richtlinie des MDS „Regelmäßige Begutachtungen zur Einhaltung von Strukturmerkmalen von OPS-Kodes nach § 275d SGB V (StrOPS-Richtlinie)“. Inhaltliche Auslegungsfragen zu Strukturmerkmalen des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) sind nicht Gegenstand dieser Fragen und Antworten.

  • Der MDS hat mit Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit und in Abstimmung mit den Medizinischen Diensten die Antragsfrist für bis zum 30. Juni 2021 von Krankenhäusern zu stellende Anträge auf OPS-Strukturprüfungen um sechs Wochen auf den 15. August 2021 verlängert.

  • Der GKV-Spitzenverband hat eine überarbeitete Fassung der Richtlinien zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit beschlossen. Diese gilt ab sofort für alle Pflege-Begutachtungen. Die Begutachtungs-Richtlinien wurden überarbeitet, um die Erfahrungen der Medizinischen Dienste mit dem seit dem 1. Januar 2017 geltenden Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem damit verbundenen Begutachtungsverfahren zu berücksichtigen.

  • Bis Ende 2021 werden Qualitätsprüfungen in Einrichtungen der Tagespflege auf der Grundlage der Qualitätsprüfungs-Richtlinien Teil 2 - stationäre Pflege durchgeführt. Die darin enthaltenen Prüfkriterien, die für die Tagespflege nicht zutreffen, werden nicht geprüft. Die neuen Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die Tagespflege treten am 1. Januar 2022 in Kraft.

  • Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Bund wird sich am 29. April 2021 in öffentlicher Sitzung konstituieren. Der mit insgesamt 23 Frauen und Männern aus den Vertretergruppen der Krankenversicherung und der Patienten- und Betroffenenverbände sowie der Ärzteschaft und der Pflegeberufe besetzte Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Bund wurde am 30. März 2021 in der gesetzlich vorgesehenen Entsandtenversammlung gewählt.

  • 88,5 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste zufrieden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Versichertenbefragung, die eine externe wissenschaftliche Stelle im Auftrag der Medizinischen Dienste durchgeführt hat. Die Berichte über die regionalen Ergebnisse sowie einen Gesamtbericht zu den bundesweiten Ergebnissen hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) heute veröffentlicht. Insgesamt wurden 7.700 Fragebögen aus dem Jahr 2020 ausgewertet.

  • Der MDS hat die Daten aus mehr als 28.000 Qualitätsprüfungen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen ausgewertet und im sechsten Pflege-Qualitätsbericht veröffentlicht. Dabei wurde die Versorgungsqualität bei über 200.000 pflegebedürftigen Menschen untersucht. Der Bericht bezieht sich auf Prüfungen der Medizinischen Dienste und des Prüfdienstes der privaten Krankenversicherung im Jahr 2019. In den Bericht sind zudem erstmals Daten aus Qualitätsprüfungen eingeflossen, die nach dem neuen Prüfverfahren für die stationäre Pflege in der Zeit von November 2019 bis März 2020 erfolgt sind.

  • Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben am 3. März die stufenweise Öffnung der Pandemie bedingten Lockdown-Maßnahmen beschlossen. Vor diesem Hintergrund werden die Medizinischen Dienste im März 2021 die Pflegebegutachtungen im häuslichen Umfeld und die Qualitätsregelprüfungen in der ambulanten und stationären Pflege behutsam wieder aufnehmen. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Medizinischen Dienste in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Verband der Privaten Krankenversicherung verständigt.

  • Vor dem Hintergrund der durch Bundesregierung und Landesregierungen verlängerten und weitergehenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen finden bis zum 7. März keine persönlichen Pflegebegutachtungen statt. Die Einstufung in Pflegegrade erfolgt alternativ auf Basis bereits vorliegender Informationen und eines ergänzenden strukturierten Telefoninterviews mit den Pflegebedürftigen bzw. den Bezugspflegepersonen. Der zeitnahe Leistungsbezug und die damit verbundene Versorgung sind sichergestellt.

  • Der GKV-Spitzenverband hat die überarbeitete Begutachtungsanleitung „Heilmittel in der vertragsärztlichen Versorgung“ erlassen. Die Begutachtungsanleitung wurde an die neue Fassung der Richtlinie über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Heilmittel-Richtlinie/HeilM-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses angepasst, die am 1. Januar in Kraft getreten ist.

  • Vor dem Hintergrund der durch Bundesregierung und Landesregierungen verlängerten und weitergehenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen finden bis 28. Februar 2021 keine persönlichen Pflegebegutachtungen statt. Die Einstufung in Pflegegrade erfolgt alternativ auf Basis bereits vorliegender Informationen und eines ergänzenden strukturierten Telefoninterviews mit den Pflegebedürftigen bzw. den Bezugspflegepersonen. Der zeitnahe Leistungsbezug und die damit verbundene Versorgung sind sichergestellt.

  • Vor dem Hintergrund der durch Bundesregierung und Landesregierungen verlängerten Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen finden bis 15. Januar 2021 keine persönlichen Pflegebegutachtungen statt. Die Einstufung in Pflegegrade erfolgt alternativ auf Basis bereits vorliegender Informationen und eines ergänzenden strukturierten Telefoninterviews mit den Pflegebedürftigen bzw. den Bezugspflegepersonen. Der zeitnahe Leistungsbezug und die damit verbundene Versorgung sind sichergestellt.

  • 87,2 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) zufrieden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Versichertenbefragung, die eine externe wissenschaftliche Stelle im Auftrag der Medizinischen Dienste durchgeführt hat. Die Berichte über die regionalen Ergebnisse sowie einen Gesamtbericht zu den bundesweiten Ergebnissen hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) heute veröffentlicht. Insgesamt wurden 24.000 Fragebögen aus dem Jahr 2019 ausgewertet.

  • Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind massiv ausgeweitet worden, um Infektionsketten zu unterbrechen, das Fortschreiten der Pandemie zu verlangsamen und so eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Auch die Medizinischen Dienste wirken an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe mit. Um besonders verletzliche Personengruppen wie zum Beispiel pflegebedürftige und vorerkrankte Menschen zu schützen, setzen die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) jedwede Form der körperlichen Untersuchung und auch die Regelqualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen bis vorläufig Ende September 2020 aus. Die wichtigsten Fragen und Antworten sind in einem Infoblatt zusammengestellt.

  • Nach derzeitigem Kenntnisstand verläuft eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 besonders bei Älteren und bei Menschen mit Vorerkrankungen schwerwiegend. Um das Infektionsrisiko für die besonders verletzlichen Personengruppen zu vermindern, führen die MDK (Medizinische Dienste der Krankenversicherung) daher bis Ende September keine Regelprüfungen der Qualität nach § 114 SGB XI in ambulanten, teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen durch. Ziel ist es, einerseits die besonders gefährdeten Menschen zu schützen und andererseits die Einrichtungen von Zeitaufwänden durch die Prüftätigkeit zu entlasten.

  • Artikel: Fragen und Antworten zur MDK-Reform

    Aktuell

    Essen, 22. Januar 2020

    Am 1. Januar ist das „Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen“ (MDK-Reformgesetz) in Kraft getreten. Der MDS hat wesentliche Fragen und Antworten zur MDK-Reform in einem Infoblatt zusammengestellt.

  • Am 1. März 2019 sind neue Maßstäbe und Grundsätze (MuG) für die Qualität in der vollstationären Pflege in Kraft getreten. Zwischenzeitlich wurde die Anlage 3 der MuG geändert, die das Erhebungsinstrument zur Erfassung der Indikatoren einschließlich Manual für die Pflegeeinrichtungen enthält. Die aktualisierte Fassung der MuG mit Anlagen steht ab sofort zum Dowload zur Verfügung.

  • Artikel: Stellungnahme zum MDK-Reformgesetz

    Aktuell

    Essen, 11. Oktober 2019

    Das Bundeskabinett hat im Juli einen Entwurf eines Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen - das MDK-Reformgesetz - auf den Weg gebracht. Dieses sieht umfassende Organisationsänderungen für die Medizinischen Dienste auf Bundes- und Landesebene vor. Ziel der Reform ist außerdem, Anreize für mehr korrekte Rechnungen der Krankenhäuser zu schaffen und die seit Jahren steigende Anzahl der Abrechnungsprüfungen zu begrenzen. MDS und MDK nehmen gemeinsam Stellung zum Gesetzentwurf.

  • Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RISG) vorgelegt. Demnach sollen die Qualitätsstandards für die Betreuung und Versorgung von Beatmungspatientinnen und -patienten nach dem Krankenhausaufenthalt erhöht werden. Zudem soll der Zugang zur geriatrischen Rehabilitation erleichtert werden. Der MDS hat gemeinsam mit den MDK eine Stellungnahme abgegeben.

  • Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Referentenentwurf für ein „Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen − MDK-Reformgesetz“ vorgelegt. Dieses sieht grundlegende organisatorische Veränderungen für MDK und MDS vor. Am 11. Juni findet die Verbändeanhörung im BMG statt, die der MDS in einer Stellungnahme kommentiert.

  • Bereits 2012 hatte das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors die MRT zur Alzheimer-Früherkennung mit „tendenziell negativ“ bewertet. Nun hat der IGeL-Monitor die Leistung erneut auf den Prüfstand gestellt. Doch auch die zwischenzeitlich veröffentlichten Studien ergeben keine Anhaltspunkte für einen Nutzen bei Menschen ohne Anzeichen einer Demenz.

  • 88 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) zufrieden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Versichertenbefragung, die eine externe wissenschaftliche Stelle im Auftrag der Medizinischen Dienste durchgeführt hat. Die Berichte über die regionalen Ergebnisse der MDK sowie einen Gesamtbericht zu den bundesweiten Ergebnissen hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) heute veröffentlicht. Insgesamt wurden 22.000 Fragebögen aus dem Jahr 2018 ausgewertet.

  • Der MDK wird ab November 2019 die stationäre Pflege nach dem neuen Verfahren prüfen. Prüfinhalte und -fokus der MDK-Qualitätsprüfung werden sich grundlegend verändern. Im Mittelpunkt steht die bewohnerbezogene Versorgungsqualität, die künftig an der Ergebnis- und Prozessqualität gemessen wird. Zum Start der entscheidenden Umsetzungsphase hat der MDS am 27. März 2019 ein Expertenforum Pflege veranstaltet, um mit allen Akteuren über das neue System und die Vorbereitungen zu diskutieren.

  • Der GKV-Spitzenverband hat am 17. Dezember 2018 aktualisierte Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege (QPR vollstationär) beschlossen. Diese bilden ab dem 1. November 2019 die Grundlage für die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Die Richtlinien wurden am 21. Februar 2019 vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt.

  • Im Februar hat der GKV-Spitzenverband die neue Begutachtungsanleitung Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und stationäre Hospizversorgung erlassen. Die Begutachtungsanleitung wurde von der MDK-Gemeinschaft in Kooperation mit dem GKV-Spitzenverband und den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene erstellt und ist für die Krankenkassen und den MDK verbindlich.

  • Zur Fach-Anhörung des Referentenentwurfs für ein Gesetz zur Errichtung eines Deutschen Implantateregisters (Implantateregister-Errichtungsgesetz EDIR) am 26. Februar 2019 hat der MDS zwei Stellungnahmen abgegeben.

  • Am 1. März 2019 treten neue Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität in vollstationären Pflegeeinrichtungen in Kraft (MuG vollstationär). Darin haben die Vereinbarungspartner die bisherigen Maßstäbe und Grundsätze weiterentwickelt. So wurde insbesondere das indikatorengestützte Verfahren zur vergleichenden Messung und Darstellung von Ergebnisqualität berücksichtigt. Mit diesem Verfahren müssen vollstationäre Pflegeeinrichtungen ab Oktober 2019 Qualitätsdaten über ihre Bewohner ermitteln (Ergebnisindikatoren) und an eine Datenauswertungsstelle weiterleiten. Diese Qualitätsdaten bilden zukünftig neben den Prüfergebnissen des MDK einen Teil der Qualitätsdarstellung für die Verbraucher im Internet. Der MDS war an der Vereinbarung beratend beteiligt.

  • „Die Zahl der vom MDK im Auftrag der Krankenkassen geprüften Krankenhausrechnungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Anteil der beanstandeten Rechnungen liegt bundesweit seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau. Die MDK stellen fest, dass nach wie vor jede zweite geprüfte Krankenhausrechnung fehlerhaft ist. Daher brauchen wir bessere Anreize für korrekte Abrechnungen der Krankenhäuser."

  • 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) zufrieden. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Versichertenbefragung, die eine externe wissenschaftliche Stelle im Auftrag der Medizinischen Dienste durchgeführt hat. Die Berichte über die regionalen Ergebnisse der MDK sowie einen Gesamtbericht zu den bundesweiten Ergebnissen hat der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) heute veröffentlicht. Insgesamt wurden 18.400 Fragebögen aus dem Jahr 2017 ausgewertet.

  • Was sind die Aufgaben der Medizinischen Dienste? Welche Rolle spielen MDS und MDK im Gesundheitswesen? Und welche Herausforderungen gilt es in Zukunft zu meistern? Diese Fragen beantworten die alternierenden Vorsitzenden des MDS-Verwaltungsrates Dieter F. Märtens als Versichertenvertreter und Dr. Volker Hansen als Arbeitgebervertreter im „Highlights Radio“ des L et V Verlages

  • Artikel: Cannabinoide als Medizin

    Aktuell

    Essen, 8. Februar 2018

    Das Gesetz „Cannabis als Medizin“ ist seit März 2017 in Kraft. Dieses regelt die Verordnung und die Erstattungsfähigkeit von Cannabisarzneimitteln im Einzelfall in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Erstverordnung ist von den Krankenkassen zu genehmigen. Um sozialmedizinische Fragen zu klären, können diese den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung) einschalten. Um eine einheitliche sozialmedizinische Begutachtung sicherzustellen, liegt eine Begutachtungsanleitung vor.

  • Seit dem 1. Januar 2017 gelten der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Verfahren zur Pflegebegutachtung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung). Seitdem haben die Medizinischen Dienste mehrfach die Zahlen zur Einstufung von Pflegebedürftigen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden in diesem Jahr rund 304.000 zusätzliche Leistungsempfänger neu anerkannt. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 im Detail.

  • Werden die Erwartungen an das neue Begutachtungsverfahren erfüllt? Gibt es Hinweise für Anpassungen? Wie wird sich die Pflege verändern? Diese Fragen diskutierten Fachleute aus Medizinischen Diensten, Pflege, Verbänden und Politik auf dem Expertentag Pflege, den MDS und MDK Westfalen-Lippe gemeinsam in Dortmund veranstaltet haben. Rund 120 Experten trafen sich zum Erfahrungsaustausch.

  • Seit dem 1. Januar 2017 gelten der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Verfahren zur Pflegebegutachtung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung). Seitdem haben die Medizinischen Dienste mehrfach die Zahlen zur Einstufung von Pflegebedürftigen veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse vom 1. Januar bis 30. November 2017 im Detail.

  • Ab Januar 2018 werden die Medizinischen Dienste zusätzliche Aufgaben im Rahmen der Qualitätsprüfung von ambulanten Pflegediensten übernehmen. Das betrifft vor allem Pflegedienste, die ausschließlich häusliche Krankenpflege anbieten – also Leistungen, die nicht von der Pflegeversicherung sondern von der Krankenversicherung bezahlt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um spezialisierte Leistungserbringer, die außerklinische Intensivpflege anbieten. Die Weichen dafür wurden mit den dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) gestellt.

  • Der GKV-Spitzenverband hat unter Beteiligung des MDS die Richtlinien über die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität nach § 114 SGB XI (Qualitätsprüfungs-Richtlinien – QPR) an die Regelungen des dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III) angepasst. Die überarbeiteten QPR in der Fassung vom 27. November 2017 treten zum 1. Januar 2018 in Kraft.

  • Seit dem 1. Januar 2017 gelten der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Verfahren zur Pflegebegutachtung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung). Seitdem haben die Medizinischen Dienste mehrfach die Zahlen zur Einstufung von Pflegebedürftigen veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse vom 1. Januar bis 31. Oktober 2017.

  • Seit dem 1. Januar 2017 gelten der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Verfahren zur Pflegebegutachtung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung). Seitdem haben die Medizinischen Dienste mehrfach die Zahlen zur Einstufung von Pflegebedürftigen veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie die Ergebnisse vom 1. Januar bis 30. September 2017.

  • Die MDK-Gemeinschaft hat ihren Leitfaden zur Begutachtung von Anträgen auf eine operative Behandlung bei Adipositas überarbeitet. Der Begutachtungsleitfaden „Adipositas-Chirurgie (Bariatrische Chirurgie und Metabolische Chirurgie) bei Erwachsenen“ löst den Begutachtungsleitfaden aus dem Jahr 2009 ab.

  • Zur aktuellen Diskussion über die Ergebnisse der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit erklärt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS:

    Seit dem 1. Januar 2017 gelten der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Verfahren zur Pflegebegutachtung. Seitdem haben die Medizinischen Dienste mehrfach die Zahlen zur Einstufung von Pflegebedürftigen veröffentlicht.

  • Einmal jährlich prüfen Gutachterinnen und Gutachter der Medizinischen Dienste (MD) und des Prüfdienstes der privaten Krankenversicherung (PKV) die Pflege-Qualität von Pflegeeinrichtungen. Doch wie steht es um die Qualität der Prüfer selbst? Wenden Sie die Prüfrichtlinien einheitlich an? Wie gehen Sie mit den Pflegebedürftigen und den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtungen um? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus von umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen, über deren Ergebnisse der MDS jährlich berichtet. Der aktuelle Bericht über die Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Pflege-Qualitätsprüfungen 2016 liegt jetzt vor.

  • Am 5. Juli 2017 veranstaltet der MDS ein Expertenforum zum Thema „Die neue Pflegebegutachtung in der Praxis: Erste Erfahrungen und gemeinsamer Austausch“. Fünf Monate nach dem Start möchten die Medizinischen Dienste mit den Akteuren von Pflegekassen, Leistungserbringern sowie Vertretern der Betroffenen eine erste Bilanz ziehen. Wie läuft die Umsetzung in der Praxis? Werden die Erwartungen an das neue Verfahren erfüllt? Gibt es Hinweise für Anpassungen?

  • Im Zusammenhang mit der Berichterstatttung über den Abrechnungsbetrug von ambulanten Pflegediensten hat der MDS ein Informationspapier erstellt mit Antworten auf häufige Fragen zur Abrechnungsprüfung des MDK bei Pflegediensten.

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